AKTUELLES

DTKV-Athleten nahmen an IKTA-Sommercamp teil

 

Vor drei Jahren gründete Dino Contarelli 8. Dan, der älteste Meisterschüler von Sensei Shirai, die International Karate Trainer Academy (IKTA). Hierbei handelt es sich um eine internationale Karate-Plattform, wobei sich Trainer und interessierte Karatekas im traditionellen Karate auf höchstem Niveau weiterbilden können. Dino Contarelli hat ein einzigartiges Trainingssystem entwickelt, welches sich von den uns bekannten Trainingsinhalten in vielen Punkten stark unterscheidet. Das Trainingsprogramm umfasst Happo-Kihon (in 8 Richtungen), Kihon-Kumite mit genialen Trainingsformen, KATA Engi-Bunkai (Mischung aus Kata und Bunkai mit einem Partner), KATA Bunkai-Ojo (zu viert, wobei jede einzelne Technik der Kata in der Anwendung angewendet wird), sowie diverse Kumiteformen.

Außerdem arbeitet die IKTA mit der sportwissenschaftlichen Universität in Mailand zusammen, die im Rahmen von Lehrgängen eine detaillierte Trainerausbildung für die Teilnehmer anbietet. DTKV-Präsident Manfred Schmoigl, besuchte das Sommercamp in der letzten Juliwoche, wobei er in diesem Jahr mit Peer Frasch (Dojo Grömitz), Felix Becher und Gavin Duffy (beide Dojo Postmünster) drei seiner Schüler mitnahm. Vizepräsident Helmut Eisenmann konnte auf Grund einer Fußverletzung leider nicht teilnehmen.

Trotz großer Hitze (teilweise 40 Grad und mehr) nahmen über 80 Schwarzgurte aus Italien, Israel, Ägyten, Portugal und Deutschland an diesem Sommercamp in Cerese, einer kleiner Stadt in der Nähe von Verona,teil.

Neben der Trainerausbildung durch hochrangige Dozenten der Uni Mailand wurde eine Kampfrichterausbildung neben dem täglich 4-stündigem Karatetraining angeboten. Schwerpunkt im Karate-Unterricht war neben zahlreichen Happo-Kihons und gefühlt 100 verschiedener Formen des Kihon-Kumite, die Katas Heian 4 und 5 als Engi-Bunkai und als Bunkai Ojo.

Manfred Schmoigl hat dieses Trainingsprogramm fest in sein tägliches Dojotraining integriert, was seinen zahlreichen Schüler große Abwechslung und Spaß am Training bietet. Der erste IKTA-Lehrgang Anfang Juni war ebenfalls ein großer Erfolg.

Wir werden auch in Zukunft mit der IKTA eng zusammenarbeiten, da hier mit Dino und Eligio Contarelli zwei Super-Karatekas an der Spitze stehen, die das traditionelle Karate wie nur wenige Europäer verkörpern. Eligio Contarelli ist in der ITKF der Leiter der technischen Kommission und Chef der internationalen Kampfrichterausbildung.

Auf dem Foto von links:

Fausto Capello (Organisator), Felix Becher, Manfred Schmoigl, Dino Contarelli, Gavin Duffy, Eligio Contarelli, Peer Frasch fehlt

Ergebnisliste Norddeutsche Meisterschaft der Schüler am 11. Mai 2019 in Havelberg

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Ergebnisliste Süddeutsche Meisterschaft der Schüler am 11. Mai 2019 in Dingolfing

Lehrgang mit Sensei Campari                                       

Zum zweiten Mal hat der italienische Super-Karateka Silvio Campari bei einem DTKV-Lehrgang am 23. Februar

in Dingolfing seine einmaligen Fähigkeiten als Trainer unter Beweis gestellt.

In der Unterstufe wurde die Kata Heian 3 detailliert trainiert und mit Teilen der Anwendung als Engi-Bunkai

garniert. Somit erhielt jeder Teilnehmer einen tieferen Einblick in die Bedeutung und Ausführung der Kata.

In der Oberstufe der Braun- und Schwarzgurte bestand der erste Trainingsinhalt auf Kihon-Kumite und Kumite.

Dabei wurden für OI-ZUKI und MAE-GERI jeweils sechs verschiedene Verteidigungsmöglichkeiten mit Block und

Konter trainiert. Anschließend wurden diese Angriffe mit Fußarbeit (UNSOKU) umgangen und direkt gekontert.

In der Kata wurden BASSAI-DAI, JION und BASSAI-SHO ausführlich geübt und diese auch als Engi-Bunkai

angewandt.

Sivio Campari zählt seit vielen Jahren als enger Freund des DTKV und er begleitet am 29. Juni seinen Schwieger-

vater Sensei Shirai nach Dingolfing zum Lehrgang. Auch hier wird er Teile des Unterstufentrainings leiten.

 

Alle Teilnehmer waren rundum glücklich und zufrieden und konnten wieder jede Menge an Details und tollen Trainingsformen mit nach Hause nehmen.

 

Wir freuen uns schon wieder auf nächstes Jahr zur selben Zeit.

 

Manfred Schmoigl

DTKV-Präsident                                                                         

  

TOP-Lehrgang mit Sensei Takeshi Naito                                        

Bereits zum 21. Mal begrüßte DTKV-Präsident Manfred Schmoigl am 17. November den JKA-Cheftrainer Italien,

Sensei Takeshi Naito, zum traditionellen Jahresabschlußlehrgang in Triftern (Niederbayern).

Die ca. 90 Teilnehmer waren wieder hellauf begeistert. Sogar eine Delegation mit 13 aktiven Karatekas aus

Italien wollte sich diesen Lehrgang nicht entgehen lassen und reiste ins Rottal zu einem Karate-Kurzurlaub.

 

Wie immer stand traditionelles Karate pur auf dem Lehrplan. Der äußerst sympathische und besonders gut

aufgelegte japanische Großmeister legte den Schwerpunkt am Vormittag bei den Farbgurten im KIHON auf die

Hüftdrehung (Rotation) bei den Blocktechniken und das aktive Zurückziehen (Hiki-Ashi) des Beines bei

Fußtechniken.In der Kata Heian Nidan legte Sensei Naito großen Wert auf die Einleitung des Richtungs-Wechsels

und die korrekten Fußstellungen in allen Bewegungen.

 

In der Oberstufe am Nachmittag zelebrierte der Meister die Heian 3 mit methodischen Schritten, sowie die Kata Enpi. Ein weiterer Schwerpunkt war KUMITE mit verschiedenen Taktik- und Kombinationsformen. Die JKA-Trainingsformen fielen uns allen recht schwer, da der Meister das Zurückziehen des Schlagarmes sehr stark betonte, was für uns recht ungewöhnlich ist.

Als Abschluss fand noch das alljährliche KATA-SPEZIAL statt. In diesem Jahr wurde die Kata NIJUSHIHO ausgewählt, in allen Einzelheiten geübt und einzigartig demonstriert.

 

Alle Teilnehmer waren rundum glücklich und zufrieden und konnten wieder jede Menge an Details und tollen Trainingsformen mit nach Hause nehmen.

 

Wir freuen uns schon wieder auf nächstes Jahr zur selben Zeit.

 

Manfred Schmoigl

DTKV-Präsident                                                                         

  

Foto oben:            von rechs nach links: Robert Scharf, Alexander Schumm und ganz links oben im Bild Gabriel Eisenmann

Foto unten links:     von rechts nach links: Tanja Steinebronn, Michaela Schwaderer und Mihriban Ögut

Foto unten rechts:   von rechts nach links: Helmut Eisenmann, Tanja Steinebronn, Michaela Schwaderer, Gabriel Eisenmann, Robert Scharf,

                          Alexander Schumm, Mihriban Ögut

ETKF-Europameisterschaft

Von 14. - 16.09.2018 in Belgrad

Schöne Erfolge bei der Europameisterschaft im traditionellen Karate

Vom 14. Bis zum 16. September fanden in Belgrad in Serbien die

33.  Europameisterschaften des traditionellen Karateverbands, der ETKF, statt.

Mit von der Partie waren sechs Kampfsportler aus Deutschland: Robert Scharf aus Berlin, Mihriban Ögüt, Michaela Schwaderer, Tanja Steinebronn, Gabriel Eisenmann und Alexander Schumm, alle aus Backnang. Begleitet wurden die Sportler von Manfred Schmoigl, Präsident des DTKV und Trainer des Kaders, und Helmut Eisenmann, Vize-Präsident des DTKV, Trainer des Kaders und internationaler Kampfrichter.

Während der Wettkampftage fochten die deutschen Karatekas in den Disziplinen Kata, Kata-Team, Fuku-Go, Enbu, Kogo-Kumite, Jiyu-Kumite und Kumite Team um die Titel. Mihriban startete in der Alterskategorie der Jugend (Youth, von 18-21 Jahre) während die anderen allesamt bei den „Younger Seniors“ (21-34 Jahre) antraten.

 

Alle Starter des DTKV-Teams kämpften in den Einzeldisziplinen Kata, Kogo-Kumite, Jiu-Kumite und Fukugo. Die Damen konnten mit Unterstützung der aus der Gruppe der Jugend hochgestuften Mihriban auch im Kata-Team starten. Außerdem traten Mihri, Tanja und Michi in Kumite-Team an. Ebenso bildeten die  Alex, Robert und Gabriel ein Kumite-Team bei den Männern. Gemeinsam mit Tanja startete Gabriel noch in der Disziplin Enbu mixed.

Während Manfred seinen Aufgaben als Offizieller nachkam und Helmut als Hauptkampf-richter die Kämpfe leitete, konnten die Sportler des DTKV großartige Erfolge erzielen.

 

Während in den Einzeldisziplinen ausschließlich Mihri mit einem 3. Platz in Fuku-Go erfolgreich war, schieden die Senioren meist im Viertel- oder Halbfinale aus.

Im Kata-Einzel überraschte  Alexander Schumm und zog mit einer kraftvollen Gojushiho-Sho ins Halbfinale der besten Acht, in einer mehr als 20-köpfigen, hochklassigen Startergruppe, ein. Hier verhinderte ein kleiner Wackler eine noch bessere Platzierung. 

Anders sah es bei den Team-Disziplinen aus.
Mirhi, Tanja und Michi landeten in Kata-Team schließlich auf Platz 5. Außerdem erreichten sie als Kumite-Team das Finale und verließen dann mit Silber die Wettkampfflächen.

Ähnlich erfolgreich waren die Männer bei Kumite-Team. Sie trafen im Viertelfinale auf das starke Team aus Rumänien.Trotz zwischenzeitigem Rückstand gewannen die Deutschen diesen spannenden Kampf. Gabriel Eisenmann entschied als Schlusskämpfer diesen Thriller mit einem super Ippon mit Ushiro-Mawashi-Geri in letzter Sekunde und beförderte unser Team somit ins Halbfinale. Hier  konnten Alex, Gabriel und Robert gegen den späteren Europameister Portugal nichts ausrichten und brachten zum wiederholten Male die wohlverdienten Bronze-Medaillen mit nach Hause.

In Enbu erreichten Tanja und Gabriel auch das Finale. Aufgrund eines Patzers erhielten die Beiden dann leider viele Strafpunkte und konnten dann nur den dritten Platz erreichen.

Insgesamt kann sich das deutsche Team nicht beschweren, denn trotz der starken Konkurrenz und teilweise fragwürdigen Kampfrichterentscheidungen konnte jeder aus dem Team mit mindestens einer Medaille nach Hause fahren.

Wir gratulieren allen Sportlern herzlich zu ihren Erfolgen.

10. DTKV-Sommer-Gasshuku

Von 31.08. bis 02.09.2018 in Bad Blankenburg

 

Zum 10. Mal fand heuer das Sommer-Gasshuku des Deutschen Traditionellen Karate Verbandes (DTKV) statt. Wie im letzten Jahr war die Landessportschule des Freistaates Thüringen in Bad Blankenburg der Austragungsort. Neben dem altbewährten Trainerteam mit DTKV-Präsident Manfred Schmoigl (7. DAN) und Vize-Präsident Helmut Eisenmann (6. DAN) war heuer auch Schlatt (6. DAN) aus Tauberbischofsheim zu Gast.

Schlatt war vielen Teilnehmern bereits als Buchautor und -Verleger, sowie als Übersetzer bei Lehrgängen mit japanischen Trainern bekannt.

Seine fundierten Japanisch-Kenntnisse ließ er auch in die Trainings mit einfließen und brachte den Teilnehmern Zusammenhänge zwischen den Techniken und Stellungen anhand der Kanjis (japanische Schriftzeichen) näher. Hauptthema bei Manfred Schmoigl war diesmal die Kata „Heian Shodan“, die als „Engi-Bunkai“ mit einem Partner sowie als „Oyo Bunkai“ in Vierergruppen geübt wurde. Des weitern brachte Manfred den Teilnehmern die Kata „Jitte“ mit Bunkai sowie Kombinationen aus Handkantentechniken und Fußtritten näher. Der Schwerpunkt bei Helmut Eisenmann lag ganz klar im Kumite. Erst wurden Kombinationen im Kihon verinnerlicht, dann mit Partner auf Stehendes Ziel geübt, bevor sie dann zu Kumite-Kombinationen zusammengefügt wurden. Ein weiteres Thema waren auch die Katas „Kittei Shodan“, „Kittei Nidan“ und „Kittei Sandan“, die Farbgurten beim Erlernen der Original-Kata „Kittei“ behilflich sein sollten und künftig auch in der Wettkampfdisziplin „Fuku-Go“ (Mix aus Kata und Kumite) zum Einsatz kommen werden. 

von Roland Hager

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