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AKTUELLES

1. DTKV Trainings- und Wettkampftage waren ein toller Erfolg

 

Am 1. + 2. Juli 2023 veranstaltete der DTKV erstmals Trainings- und Wettkampftage im Rahmen eines Lehrgangs in der Dreifachturnhalle Höll Ost in Dingolfing.

 

Die beiden Lehrgangsleiter Manfred Schmoigl 7. Dan (DTKV-Präsident) und Helmut Eisenmann 6. Dan (DTKV-Vizepräsident) präsentierten den mehr als 60 Teilnehmern ein sehr abwechslungsreiches und intensives Trainingsprogramm.

 

Am Samstag Vormittag gab es einen Einblick in die Biomechanik und Wirkungsweise von Karatetechniken in Verbindung mit der korrekten Atmung und Körperdynamik.

 

Nachmittags fand zuerst der Master-Kurse in Kata statt. Helmut Eisenmann lehrte den Schwarzgurten die Kata GOJUSHIHO SHO, sowie KITEI. Letztere Kata wird nur im traditionellen Karate praktiziert und in der Wettkampfform FUKU-GO angewandt, einer Kombination aus Kata KITEI und Kumite.

Manfred Schmoigl vermittelte in der Farbgurtgruppe HEIAN 5 und BASSAI- DAI. Dabei waren die Schwerpunkte auf die Wettkampf-Ausführung in Verbindung mit Rhythmus und Körperdynamik gerichtet.

 

Beim Master-Kurs Kumite war das beherrschende Thema KOGO-KUMITE. Hier lernt der Wettkämpfer, nach taktischen Gesichtspunkten anzugreifen; der Gegner kann diese Angriffe mit ebenfalls taktischen Verteidigungsstrategien neutralisieren, bzw. den Angreifer damit auch besiegen.

Außerdem konnte sich jeder Teilnehmer seine bevorzugten Angriffskombinationen erarbeiten und am Partner testen. Bis hin zum Freikampf wurden zahlreiche Aspekte des Kumite praktiziert und in kleinen Übungskämpfen gefestigt.

 

Am Sonntag wurden die oben genannten Katas, sowie einige Taktikformen des Angriffs für KOGO-KUMITE  noch einmal wiederholt und vertieft. Zum Abschluss des Lehrgangs wurden ausgiebig Übungskämpfe unter der Leitung von geschulten Kampfrichtern durchgeführt.

 

Diese Art von Veranstaltung hat bei den Teilnehmern große Begeisterung ausgelöst und es wurde vereinbart, diese auch im nächsten Jahr zum selben Zeitpunkt wieder durchzuführen.

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7-facher Karate-Weltmeister Justo GOMEZ zu Gast in Triftern

 

Nach über 10-jähriger Pause konnte der DTKV endlich wieder den argentinischen Karate-Superstar Justo Gomez 7. Dan für einen Wochenend-Lehrgang ins niederbayerische Triftern  (bei Pfarrkirchen) einladen.

 

Im Rahmen seiner Europa-Tournee konnten wir den allseits beliebten Weltklasse-Trainer und guten Freund am 13./ 14. Mai 2023 zu einem 2-tägigen Lehrgang verpflichten.

Die knapp 80 Teilnehmer erhielten jede Menge Informationen über Atmung, Körperdyna-mik, Beschleunigung und Kime.

In der Unterstufe wurde zuerst auf die korrekte Ausführung von verschiedenen Stellungen Wert gelegt, was dann in die Kata Heian Shodan übertragen wurde. Ein weiterer Schwerpunkt war Heian Sandan mit Bunkai-Teilen.

In der Oberstufe der Braun- und Schwarzgurte vermittelte der langjährige Nishiyama-Schüler zuerst die optimale Atmung, Körperspannung im HARA, sowie als Vorbereitung für die Kumite-Einheit die Fußbewegungen IORIASHI und TSUGIASHI.

Im Kumite-Teil war das Thema AMASHI-WAZA (aus der gegnerischen Distanz rausgehen und sofort kontern). Hier demonstrierte Justo Gomez all sein Können und brachte seine enorme Erfahrung  in Wettkämpfen zum Ausdruck.

Anschließend wurde die Kata JION mit Bunkai als wirksame Selbstverteidigung trainiert.

 

Am Sonntag Vormittag lag der Schwerpunkt auf der Kata KITEI. Diese wird nur im traditionellen Karate in der Wettkampfdisziplin FUKUGO (Kombination Kata Kitei und Kumite) verwendet. Eine weitere Kumite-Einheit rundete den Lehrgang ab.

 

Justo Gomez wird in Zukunft wieder regelmäßig zu uns nach Deutschland kommen. Wir haben bereits für 16./17. November 24 einen neuen Termin vereinbart.

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Meisterliche Schwarzgurtprüfungen im traditionellen Karate abgelegt


Gleich neun Karatekas aus dem Rottal und Landshut durften die nächste Stufe ihrer japanischen

Kampfsportart mit großartigem Erfolg feiern.
Im Rahmen eines Lehrgangs mit Verbandstrainer Manfred Schmoigl (7. DAN) fanden am

vergangenen Samstag offizieller Schwarzgurtprüfungen des
Deutschen Traditionellen Karate Verbands (DTKV) in Dingolfing statt.
Zum 1. Dan stellten sich mit Samuel Kronawitter (Bushido Rotthalmünster)
und Nizhoni Lohneisen (Bushido Postmünster) 2 Karatekas dieser sehr anspruchsvollen Prüfung.
Gleich 7 Kandidaten traten zum 3. Dan an, was dem Eintritt in die Elitegruppedes Kampfsports

gleichkommt.
Nach monatelanger Vorbereitung konnten die 4 Rottaler Karatekas Georg Hofer (Rotthalmünster),

Markus Spateneder (Triftern), Gavin Duffy und Rolf Kühn (Postmünster), sowie 3 Landshuter

Veronika Loichinger, Josef Loichinger und Martin Surner endlich ihr Können beweisen und

bestanden die Prüfung mit teils überragenden Bewertungen. Geprüft wurden die drei
traditionellen Säulen des Karate - KIHON (Grundtechniken), KATA (imaginärer Kampf) mit BUNKAI

(realistische Anwendung) und zahlreiche KUMITE (Freikampf)-Übungen.


Alle Prüflinge meisterten ihr Programm mit enormer Sicherheit, Kampfgeist
und herausragender Technik, was den international lizenzierten A-Prüfer
Manfred Schmoigl schwer beeindruckte und hinterher enorm stolz auf seine
Schüler sein konnte.


Foto: v.l.: Gavin Duffy, Veronika Loichinger, Martin Surner, Josef Loichinger,
Georg Hofer, DTKV-Präsident Manfred Schmoigl, Nizhoni Lohneisen, Samuel
Kronawitter, Markus Spateneder und Rolf Kühn.

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ITKF-Weltmeisterschaft in Slowenien war  für den DTKV sehr erfolgreich

 

1 x Gold, 1 x Bronze und  4 fünfte Plätze

 

Vom 15. - 20. November 2022 fand im weltbekannten slowenischen Wintersportort Kranjska Gora die 21. ITKF-Weltmeisterschaft statt. Knapp 30 Nationen mit weit über 300 Teilnehmern folgten der Einladung des Weltverbands, um sich erstmals wieder nach der Pandemie zu messen.

Für den  DTKV  nahmen insgesamt 13 Athleten an dieser herausragend organisierten Großveranstaltung teil. Das Dojo Backnang stellte alleine mit 12 Startern den Löwenanteil, da einige Top-Athleten krankheits- und verletzungsbedingt passen mussten. Mit Janine Hartmüller vom Dojo Reichenberg wurde zusätzlich die mit Abstand jüngste Teilnehmerin im DTKV-Team nominiert, was am Ende der Woche keine so falsche Entscheidung darstellen sollte. Aber der Reihe nach:

 

DTKV-Präsident Manfred Schmoigl, Vize-Präsident Helmut Eisenmann und Annalena Schmoigl nahmen bereits am Wochenanfang am insgesamt 9-stündigen Master-Kurs teil, der aus Grundlagentraining des traditionellen Karate bestand, sowie eine detaillierte Kampfrichterausbildung beinhaltete. Geleitet wurde dieser Kurs vom ITKF-Vorsitzenden Gilberto Gärtner (Brasilien) , sowie dem technischen Komitee mit Dino Contarelli, Eligio Contarelli (Italien) und Justo Gomez (Argentinien).

 

Bereits am Donnerstag startete der European Open Cup für Kinder und Jugendliche im Alter von 10 – 20 Jahren im Rahmen der WM.

Hier wurde erstmals in der Geschichte des Karatesports die neue, elektronische Punktewertung in den Kata-Wettbewerben getestet und mit Begeisterung von den Kampfrichtern für die anschließende WM vorgeschlagen.

Der DTKV konnte auch hier mit insgesamt 14 Teilnehmern ein großes Teilnehmerfeld an den Start bringen und eroberte zahlreiche gute Ergebnisse. Am Ende des Tages lag der DTKV an dritter Stelle der Nationenwertung hinter Polen und Rumänien.GRATULATION !

Gemeldet waren hierfür knapp 200 Teilnehmer.

 

Die herausragenden DTKV-Ergebnisse vom European Open Cup: Top 1 - 4

 

 

Die vollständige Ergebnisliste könnt ihr separat ansehen.

 

Die Highlights der WM aus deutscher Sicht

 

Am Freitag begannen die WM-Vorkämpfe mit allen Kata-Disziplinen. Pro Disziplin durften maximal 3 Starter je Nation gemeldet werden.

Außer Gabriel Eisenmann konnte keiner der DTKV-Athleten die zweite Runde erreichen. Mit einer starken UNSU demonstrierte Gabriel gleich zu Beginn des Wettkampfes seine herausragende Form und zog souverän in die nächste Runde. Auch die zweite Runde meisterte der Backnanger und qualifizierte sich fürs 1/8-Finale. Für den Vielstarter war aber hier Endstation. Die Spezialisten setzten sich erwartungsgemäß an die Spitze und Gabriel konzentrierte sich aufs Kumite, seiner eigentlichen Spezialdisziplin.

 

Im Kumite-Team wurde uns mit dem amtierenden Weltmeister Brasilien gleich die erste große Herausforderung zugelost. Tchaarren Paulik ging schnell mit zwei Wazaari und 0:8 Punkten gegen sich aus dem Kampf und übergab an Nikolas Cristea. Dieser konnte seinem Gegner ein Unentschieden abringen. Jetzt lag es an Gabriel. Hochmotiviert landete er schnell einen Wazaari für einen Ushiro-Mawashigeri (4:8). Für den Sieg braucht es einen IPPON. Bei einem weiteren Wazaari wäre es unentschieden gestanden und ein Entscheidungskampf hätte den endgültigen Sieger ermittelt.

Mit dem Mut der Verzweiflung überraschte Gabriel seinen Gegner mit einem erneuten Ushiro-Mawashi-Geri zum Kopf. Alle Kampfrichter reißen die Flagge hoch und zeigen einheitlich IPPON. Somit war die erste Sensation der WM perfekt. Deutschland besiegt den Top-Favoriten Brasilien.

Im Viertelfinale wartete der nächste Gigant auf uns. POLEN zählt seit vielen Jahren immer zu den Titelanwärtern. Und das zurecht. Die Osteuropäer waren an diesem Tag einfach zu kampfstark und besiegten unser Team klar.

 

Im Kumite-Einzel (Herren) wurde gleichzeitig auf 4 Tatamis um den Einzug ins Finale der beste Vier gekämpft. Nachdem sich die beiden gemeldeten DTKV-Starter Tchaarren Paulik (Großzehenstauchung), und Niko Cristea (Mittelfußbruch) in den Team-Kämpfen teils schwer verletzt hatten, lagen wiederum alle  Hoffnungen auf Gabriel Eisenmann. Mit drei Siegen in Serie hatte er das Viertelfinale erreicht und kämpfte gegen den Brasilianer Willian um den Poolsieg. Leider hatte der Südamerikaner das bessere Ende auf seiner Seite und Gabriel musste sich mit dem dennoch herausragenden 5. Platz zufrieden geben.

 

Bei den Damen konnten sich weder Michaela Brecht (Schwaderer), noch Mihriban Ögut in ihren Erstrunden-Kämpfen behaupten.

 

Im Kumite-Einzel ( Damen / Jugend 18-20 Jahre) gewann die Backnangerin Stamatia Zitaki den ersten Kampf und stand somit auch im Viertelfinale. Dort wurde sie erheblich an der Nase getroffen und musste den Wettkampf durch Doktor-Stopp beenden. Am Ende stand für Stamatia ebenfalls ein mehr oder weniger erfreulicher 5. Platz fest.

 

Überraschend stark präsentierte sich Stefanos Aivatoglou in der Disziplin FUKU-GO, einer  Kombination aus Kumite und Kata (Kitei). Nach je einem Sieg im Kumite und Kata stand auch Stefanos im Viertelfinale und verlor hier gegen den späteren Sieger aus Rumänien. Wieder ein toller 5. Platz für den DTKV .

 

Die erste Medaille – Bronze.

Im EN-BU Team Mixed (einstudierter 1-Minuten-Kampf) starteten die beiden Routiniers Michaela Brecht und Gabriel Eisenmann für den DTKV und zogen mit einer sowohl kämpferischen, als auch technischen Meisterleistung ins Finale der besten Vier ein.

Mit einer erneut tollen Darbietung ohne Fehler behaupteten die beiden Backnanger ihren dritten Platz gegen die sehr starken Polen, die direkt vor ihnen ein wahres Feuerwerk an Technik und Kampfkraft abgebrannt hatten. BRONZE für den DTKV sorgte bei allen Beteiligten für großen Jubel.

 

Sensation – Die Jüngste gewinnt GOLD !

 

Die 14-jährige Janine Hartmüller vom Dojo Reichenberg durfte bei ihrem ersten großen Wettkampf in zwei Disziplinen bei den Kadetten ran. Im Kata-Einzel belegte Janine den guten 7. Platz. Immerhin konnte sie drei slowenische Starterinnen hinter sich lassen.

 

In FUKU-GO profitierte sie zuerst von einem Freilos, das sie gleich ins Halbfinale führte.

Dort traf sie – als einzige Braungurtträgerin - mit der Kata Kitei auf eine sehr starke Gegnerin aus der neuen Großmacht Ägypten. Beide zeigten eine sehr sichere Kata ohne Fehler und mit ausdruckstarken Techniken. Die Entscheidung wird bei der Kata Kitei immer im Flaggenentscheid getroffen. 3:2 für Janine. Völlig überraschend stand Janine nun im WM-Finale – wieder gegen eine Ägypterin.

Die Kadetten kämpfen dabei im KOGO-Kumite, bei dem der Angreifer je drei freie Angriffe vorträgt. Der Verteidiger muss auf die Angriffe mit einer entsprechenden taktischen Verteidigungsstrategie antworten. Janine wurde von ihrem Coach Manfred Schmoigl offensichtlich perfekt eingestellt.

Sie konnte die beiden ersten Angriffe der Ägypterin ohne große Mühe parieren, aber auch keinen Punkt durch den Konter gewinnen. Beim dritten – und letzten – Angriffe wich Janine zunächst kurz nach hinten aus und konterte mit einem fulminanten Gyakuzuki Jodan ihre Gegnerin aus. Drei Seitenkampfrichter zeigten sofort den Punkt für die Deutsche an. In diesem Augenblick fasste sich die Gegnerin an die Lippe und monierte einen Kontakt, noch bevor die Punktevergabe abgeschlossen wurde.  Bei der Überprüfung der Verletzung durch den Wettkampfarzt stellte dieser einen entscheidenden Regelverstoß fest: Die Gegnerin trug keinen Mundschutz, der im Kumite zwingend vorgeschrieben ist. Die Ägypterin wurde daraufhin disqualifiziert und Janine Hartmüller zur Siegerin ausgerufen. Die angezeigte Punktvergabe für Janine war somit nicht mehr relevant. Der verdiente Sieg ging an die von Tränen gerührte DTKV-Sportlerin.

 

 

Zusammenfassung der WM-Ergebnisse:

Janine Hartmüller                       Sportfreunde Reichenberg    Fuku-Go          Cadets (14-15)     ab 1. Kyu     1.Platz

G. Eisenmann, M. Brecht            Shingikan Backnang              Enbu-Mix         Seniors (ab 21)     ab 1. Kyu   3.Platz

Gabriel Eisenmann                     Shingikan Backnang              Jiyu-Kumite     Seniors (ab 21 )    ab 1. Kyu    5.Platz

Eisenmann,Tchaarren,Cristea   Shingikan Backnang               Kumite-Team  Seniors (ab 21)     ab 1. Kyu    5.Platz

Stamatia Zitaki                            Shingikan Backnang              Jiyu-Kumite     Youth (18-20)      ab 1. Kyu    5.Platz

Stefanos Aivatoglou                   Shingikan Backnang              Fuku-Go          Juniors (16-18)     ab 1. Kyu    5.Platz

Janine  Hartmüller                      Sportfreunde Reichenberg    Kata-Einzel      Cadets (14-15)      ab 1. Kyu    7.Platz

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